Vorteil Erdgas und Biogas

Erdgas ist ein hervorragender Energieträger – etwa für Haushalte zum Heizen oder für die Industrie zum Bereitstellen von Prozessenergie. Dank seiner chemischen Zusammensetzung reduziert Erdgas den CO2-Ausstoss im Vergleich zu Heizöl um 25 Prozent. Durch Beimischung von Biogas verringern sich die CO2-Emissionen noch weiter.

 

Erdgas/Biogas: Geschichte


Unser Erdgasnetz

Das Pfäffiker Erdgasnetz existiert seit über 100 Jahren. Bereits zwischen 1914 und 1978 waren einzelne Gemeindegebiete ans damalige «Stadtgas»-Netz der Stadt Zürich angeschlossen. 1978 dann die Zäsur: Umfangreiche Sanierungsmassnahmen standen an, die Gemeindeversammlung beschloss, das Netz stillzulegen.

 

Europäischer Anschluss

In den darauffolgenden Jahrzehnten veränderte sich einiges – die Schweiz schloss sich dem europäischen Erdgasnetz an, die Produktion von «Stadtgas» war passé. Immer mehr Regionen und Gemeinden schlossen sich dem nationalen Erdgasnetz an. Die vielfältigen Anwendungsformen und die Vorteile von Erdgas zur Produktion von Wärme und Prozessenergie liessen die Pfäffiker Werkkommission eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Das Absatzpotential wurde mit rund. 32 Gigawattstunden pro Jahr beziffert. Damit könnten in Pfäffikon die CO2-Emmissionen um rund 2'800 Tonnen pro Jahr reduziert werden.

 

Positives Abstimmungsergebnis im Jahr 2007

An der Urnenabstimmung vom 9. September 2007 stimmten die Pfäffiker Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Erdgaserschliessung von Pfäffikon via Wermatswil sowie dem Aufbau einer gemeindeeigenen Erdgasversorgung zu.

 

Erdgas/Biogas: Vorteile


Hoher Wirkungsgrad

Erdgas lässt sich praktisch so einsetzen, wie es gefördert wird. Gewinnung, Aufbereitung und Transport benötigen wenig Energie. Der Wirkungsgrad von Erdgas liegt bei über 90 Prozent – ein enorm hoher Wert.

Die chemische Zusammensetzung bringt es mit sich, dass Erdgas der emissionsärmste aller fossiler Energieträger ist. In vielen Anwendungen kann Erdgas Energieträger wie Kohle, Heizöl oder Benzin/Diesel nachhaltig ersetzen. Bei der Verbrennung setzt Erdgas zum Beispiel 25 Prozent weniger klimaschädliches CO2 frei als Heizöl. Erdgas wird darum oft als «Brückenenergie» auf dem Weg in eine CO2-arme, freie Energieversorgung genannt.

 

Kombinierbare Energieform

Dazu kommt: Moderne Erdgas-Technologien arbeiten sehr effizient. Sie verbrennen Erdgas nahezu schwefelfrei, sind frei von organisch gebundenem Stickstoff und setzen keinen Staub, Russ und keine Schwermetalle frei.

Erdgas ist problemlos kombinierbar mit erneuerbaren Energien – sei es durch Beimischung von Biogas oder durch ein intelligentes Management von Strom (z.B. Solarstrom vom eigenen Dach).


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